Veranstaltungshinweise

 

 

Einladung zur Generalversammlung am 4. Juni 2018

 

Liebe Mitglieder der Bürgerenergiegenossenschaft Plüderhausen,

am Montag, den 04. Juni 2018 findet unsere diesjährige Generalversammlung statt. Wir treffen uns, da es diesmal ein Montag ist und mit Rücksicht auf die arbeitende Bevölkerung, um 19 Uhr in der Sportgaststätte am Gänswasen. Wie immer gibt es einen Bericht des Vorstands und die notwendigen Entlastungen und in diesem Jahr werden auch die Aufsichtsratsmitglieder neu gewählt bzw. bestätigt.

Falls Sie einen Tagesordnungspunkt zur Beratung bzw. Aussprache einbringen wollen, teilen Sie uns dies bitte bis spätestens 28. Mai mit.

Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrat freuen sich auf Sie.

 

 

 

 

Zum nächsten Debatten-Abend der Stiftung Energie & Klimaschutz mit dem Thema: " Finanzierung der Energiewende“ laden wir Sie herzlich ein.

Die Rahmendaten der Veranstaltung:

Thema: Muss die Energiewende anders finanziert werden, um die Kosten fair und sozial verträglich umzulegen? Könnte ein Mindestpreis für Klimagase die Lösung sein, oder sollte die Energiewende aus Steuern finanziert werden?

Datum: Dienstag, 10. April 2018

Ort: SpardaWelt Eventcenter, Am Hauptbahnhof 3, 70173 Stuttgart

Beginn: Empfang ab 18:30 Uhr, Beginn Veranstaltung 19:00 Uhr

Wir würden uns freuen, Sie am 10. April.2018 bei uns willkommen zu heißen!

 

 

 

 

Ordentliche Generalverammlung 2017

Zu unserer jährlich stattfindenden Generalversammlung laden wir alle Mitglieder herzlich ein. Wir treffen uns am Donnerstag, den 19. Mai um 18:30 Uhr, diesmal in der Gaststätte Am Gänswasen. Auf der Tagesordnung stehen die Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat über die Tätigkeiten des letzten Jahres und ein Ausblick auf neue Vorhaben. Wenn Sie einen Vorschlag zur Aufnahme in die Tagesordnung haben, melden Sie diesen bitte spätestens eine Woche vor der Generalversammlung.

 

 

Erneuerbare Energie – sichere Energieversorgung vor Ort

9. Mai 2017, 17.00 – 21:00 Uhr Schorndorf, Künkelin-Halle

in Kooperation mit Bürgerenergie Plüderhausen e.G. und Solarverein Rems-Murr e.V.

Seitdem die Bundesregierung beschlossen hat aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie auszusteigen, muss Energie effizienter genutzt werden. Es gilt auch vorhandene Potenziale von erneuerbaren Energien besser zu erkennen und umfassend zu nutzen. Immer wieder heißt es, dass mit Wind und Sonne keine verlässliche Stromversorgung möglich ist. Doch wie ist der Stand der Speicher-Technologie? Welchen Beitrag können Kommunen zur verlässlichen Energieversorgung vor Ort und zur Erreichung der Klimaziele leisten?

In einem Vortrag zur Transformation des Energiemarktes, konkreten Praxisbeispielen auf kommunaler Ebene und einer Diskussionsrunde möchten wir auf diese Fragen eingehen.

Der Fachtag richtet sich an Praktiker_innen aus Kommunen und Betrieben, Fachleuten aus dem Bereich Energie und Nachhaltigkeit und an Menschen, die sich umfassend zu dem Thema informieren möchten.

Sie sind herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren.

Veranstaltungsort

Barbara-Künkelin-Halle Künkelinstraße 33 73614 Schorndorf

Anfahrt

http://www.fes.de/lnk/kuenkelinhalle

Verantwortlich

Anja Dargatz

Leiterin

Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung

Veranstaltungsorganisation

Susanne Ennulath

Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg Werastr. 24, 70182 Stuttgart www.fritz-erler-forum.de

Tel.: 0711 / 24 83 94 47

Fax: 0711 / 24 83 94-50

e-mail: susanne-ennulath@fes.de

Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an die für die Organisation verantwortliche FES-Mitarbeiterin.

 

PROGRAMM

 

17.00 Uhr Begrüßung

Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Schorndorf Hanne Barth, Solarverein Rems-Murr,

Elfriede Walendy, Bürgerenergie Plüderhausen

17.40 Uhr Vortrag

Energiewende: Die notwendige Transformation des Energiemarktes und die politischen Rahmenbedingungen

Margit Conrad, 2001 – 2014 Umweltministerin u. Staatsministerin in Rheinland-Pfalz

18.10 Uhr Best-Practice-Beispiel Nr. 1

Power-to-gas

Dr. Ulrich Zuberbühler, Stellvertr. Fachgebietsleiter Regenerative Energieträger und Verfahren Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)

Best-Practice-Beispiel Nr. 2

Der Weg zu 100% erneuerbaren Energien: Fotovoltaik, Wind, KWK-Anlagen

Dipl.-Ing. Johannes van Bergen, Vorstand der Solar Invest AG, Schwäbisch Hall GmbH

Best-Practice-Beispiel Nr. 3

Waiblinger Klimakonzept eea (European Energy Award) Birgit Priebe, Baubürgermeisterin Waiblingen

Pause mit Imbiss

19:00 Diskussionsrunde: Energiewende vor Ort – Was können die Kommunen tun?

Moderation: Franz Alt, Fernsehjournalist und Autor

Birgit Priebe, Baubürgermeisterin Waiblingen

Dr. Christoph Reichle, Unterabteilungsleiter Grundsatz Energiewende, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Dipl.-Ing. Johannes van Bergen, Solar Invest AG, Schwäbisch Hall GmbH

Helmfried Meinel, Ministerialdirektor, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden- Württemberg

21.00 Uhr Schlusswort: Anja Dargatz, Leiterin des Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg

 

Bitte melden Sie sich zeitnah verbindlich an:

https://www.fes.de/de/veranstaltung/veranstaltung/detail/212839/

unter Fax: 0711 / 24 83 94 50, E-Mail: susanne.ennulath@fes.de Erneuerbare Energie – sichere Energieversorgung vor Ort

Vor-/Zuname

Straße

Friedrich-Ebert-Stiftung

Fritz-Erler-Forum

Susanne Ennulath

Werastraße 24 Tel 70182 Stuttgart

Organisation/ Alter / Beruf Datum / Unterschrift

Veranstaltungs-Nr. 1305 1906

09.05.2017

 

https://www.fes.de/de/veranstaltung/veranstaltung/detail/212839/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg lädt Sie herzlich ein. Im neuen Jahr starten wir unsere Veranstaltungsreihe mit dem Debatten-Abend Energiepolitischer Ausblick.

Die Rahmendaten der Veranstaltung:

Thema: „Energiepolitischer Ausblick“

Datum: Mittwoch, 08.02.2017

Ort: SpardaWelt Eventcenter, Am Hauptbahnhof 3, 70173 Stuttgart

Beginn: 18:00 Uhr

Impulsvorträge:

Ute Vogt, MdB, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche

Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag

Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch e.V.

Dr. Hans-Josef Zimmer, Mitglied des Vorstands der EnBW Energie Baden-Württemberg AG

 

Wir würden uns freuen, Sie am 08.02.2017 willkommen zu heißen und sind gespannt auf interessante Beiträge und Diskussionen!

Bei Fragen zu unserer Bürgerenergiegenossenschaft wenden Sie sich bitte an Eberhard Bartsch 07181-89232

Den Bericht über die Veranstaltung finden sie unter "Presse"

 

 

Der Solarverein Rems Murr lädt ein:

 

„Energiewende gestalten - Daten, Fakten, Hintergründe“

Ein Themenabend des Solarvereins Rems-Murr e.V. und des SPD OV Aspach-Kirchberg zu Fragen der Zeit

Die Energiewende ist in aller Munde. Doch was bedeutet die Energiewende eigentlich? Warum ist eine Energiewende notwendig? Was sind die Ziele der Energiewende in Deutschland und vor welchen Herausforderungen stehen wir?

 

Zu diesen Fragen lädt am Freitag, 27. Januar 2017 der Solarverein zu einem thematischen Gesprächsabend in die Gemeindehalle Großaspach (Rübengasse 22, 71546 Aspach) ein. Der Veranstaltungsbeginn ist 20.00 Uhr.

 

Der Begriff Energiewende bezeichnet den Umstieg der Energieversorgung von fossilen und Kernbrennstoffen auf erneuerbare Energien. Das Ziel der Energiewende in Deutschland ist es, bis zum Jahr 2050 seine Energie hauptsächlich aus regenerativen Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Geothermie oder nachwachsenden Rohstoffen zu beziehen. Zweites Standbein der Energiewende ist die Verringerung des Energieverbrauchs durch eine sparsame und effiziente Nutzung der Energie.

 

Wie groß diese gesellschaftliche Herausforderung ist, macht eine aktuelle Zahl deutlich. Der Energieverbrauch stieg 2016 in Deutschland trotz aller Effizienzbestrebungen um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

Für den Hauptvortrag konnte Herr Dr. Rüdiger Haude - bis Oktober 2016 Öffentlichkeitsreferent des Solarenergie-Fördervereins-Deutschland e. V. - gewonnen werden. Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Dr. Haude findet eine Podiumsdiskussion sowie die Fragerunde mit dem Publikum statt.

 

Auf dem Podium werden Dr. Haude, der Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Christian Lange sowie Hanne Barth (Vorsitzende des Solarvereins-Rems-Murr und Mitglied des SPD OV Aspach-Kirchberg) unter Moderation von Jobst Kraus (u.a. Vorstandsprecher der Ökumenischen Energiegenossenschaft Baden-Württemberg e.G.) sich mit den Fragestellungen auseinandersetzten, wie die Energiewende in Deutschland erfolgreich sein kann.

 

Erfahren Sie mehr über die gesellschaftliche Herausforderung der Energiewende und bringen Sie Ihre Meinung in diesen Diskurs ein! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

 

 

Die nächste Veranstaltung der Stiftung Energie und Klimaschutz widmet sich dem Thema „Wer zahlt die Energiewende?“ und findet am 14. November statt. Das Erneuerbare‑Energien‑Gesetz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch von rund sechs Prozent im Jahr 2000 auf gut 33 Prozent im Jahr 2015 gestiegen ist. Darüber hinaus wurden in diesem Zusammenhang rund 225.000 Arbeitsplätze neu geschaffen und die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten verringert. Die Stiftung Energie & Klimaschutz hat im Rahmen eines Debatten-Abends bereits einmal über die Finanzierung der Energiewende diskutiert https://www.energieundklimaschutzbw.de/wer-zahlt-die-energiewende-und-kostet-sie-uns-23-07-2014/. Jetzt wollen wir nachhaken: Wie viel kostet die Energiewende? Und wer bezahlt sie – der Mieter, der Endverbraucher, die Industrie? Gibt es fairere Möglichkeiten, die Energiewende zu finanzieren? Welche? Und wie wären sie umsetzbar?

Zu der Diskussion https://www.energieundklimaschutzbw.de/kooperationen/ laden wir Sie herzlich ein. Für das Podium konnten wir u. a. die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer http://www.nina-scheer.de/ und den taz-Redakteur Malte Kreutzfeld http://www.taz.de/!a134/ gewinnen. Die Veranstaltung steht bewusst außerhalb der Reihe der Debatten-Abende der Stiftung und findet ab 19:00 Uhr im Bürgerzentrum Waiblingen statt. Mit-Organisatoren sind das Fritz-Erler-Forum (Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung), wo Sie sich auch anmelden http://www.fes.de/de/veranstaltung/veranstaltung/detail/205651/ können, außerdem der Solarverein Rems-Murr e.V. http://www.solarverein-rems-murr.de/ und die Bürger-Energie Plüderhausen eG http://www.buerger-energie-pluederhausen.de/. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sein können!

Herzliche Grüße

Ulrike Steinbrenner

Mitglied des Vorstands

 

 

 

 

 

 

 

DER SOLARVEREIN REMS MURR LÄDT EIN:

Liebe Mitglieder und Freunde des Solarvereins,

 

am Freitag, dem 04. März 2016 findet der nächste Energietreff des Solarvereins statt. Wie gewohnt treffen wir uns um 19.30 Uhr im Gasthaus Löwen in Almersbach im Tal - Heutensbach.

Ohne entscheidende Energieeinsparung in Gebäuden können die Klimaziele, die im Herbst in Paris formuliert worden sind, nicht erreicht werden. Nicht nur das Klima gewinnt - gut gedämmte Gebäude sparen viel Energie und zeichnen sich durch besondere Behaglichkeit aus.

Deshalb befasst sich der Energietreff mit ökologischen Dämmstoffen und dem Bau von Passivhäusern. Optimale Wärmedämmung sorgt wie ein dicker Pullover für einen sehr guten Wärmeschutz der gesamten Gebäudehülle. Gut gedämmte Fenster lassen im Winter die Sonne herein und halten die Wärme im Haus, im Sommer verhindern sie eine Überhitzung. Wärmerückgewinnung holt die Wärme aus der verbrauchten Luft zurück und sorgt gleichzeitig für frische Luft im Haus.

Dipl.-Ing. und Energieberater Rolf Canters referiert über die Nutzung von Dämm- und Baumaterial aus nachwachsenden Rohstoffen und die Umsetzung von Niedrigstenergie- und Passivhaus-Standards im Alt- und Neubau.

Anschließend erläutert Jochen Kurz, Zimmermeister und Geschäftsführer der Fa. Kurz HolzBau, die Prinzipien, nach denen er Passivhäuser baut.

Wie immer beim Energietreff besteht die Möglichkeit zum Fragen stellen, Diskussion und geselligem Beisammensein.

Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit suchen, wenden Sie sich bitte an Eberhard Bartsch 07181-89232

 

 

 

 

„Change – die Revolution geht weiter“ – ist der Titel des neuen Films von Regisseur Carl-A. Fechner, der im Frühjahr 2016 in die Kinos kommen wird. Fechner war auch Regisseur des erfolgreichen Films „Die 4. Revolution“, der vom Energiewendepionier Hermann Scheer initiiert war.

Gerhard Kreutz von der Energieinitiative Kirchberg, die die Initiative zur Herstellung des Films ergriffen hat, zeigt den aktuellen Trailer und erläutert die Beweggründe, die den Verein bewogen hat, ein so großes Projekt anzupacken.

 

 

 

Hier ein kurzer Bericht von der Veranstaltung am 4. Juli 2015:

Die Bürger-Energie-Plüderhausen beim Solarverein Rems-Murr.

 

Der Solarverein Rems-Murr hatte zum Informationsaustausch der verschiedenen Gruppen, die im Solarverein Mitglied sind und der Bürgerenergiegenossenschaften in der Region eingeladen. Vor dem Hintergrund der mangelnden politischen Unterstützung von Bürgerenergieprojekten im Vorfeld der Landtagswahl 2016 und des zunehmenden Widerstands gegen Windräder wurde im Raum Backnang eine Initiative mit dem Namen „Rückenwind“ gegründet. Auf der Internetseite der Initiative (www.rueckenwind-bk.de) sind Sachinformationen zur Windenergie und Veranstaltungstermine zu finden.

Ein zentrales Anliegen aller Anwesenden war die Verbesserung des Informationsflusses bei Veranstaltungen und wie man eine größere Breitenwirkung für die Aspekte der Energiewende erreichen kann. Dafür sei es einerseits wichtig, mit Sachargumenten zu überzeugen, aber auch z.B. durch Leserbriefe falsche Informationen richtig zu stellen. Für die Organisatoren von Vorträgen oder Tagungen sei es unerlässlich, für eine rasche Anmeldung der Teilnehmer oder sonstige Rückmeldungen zu sorgen. Fazit der Veranstaltung: Jeder kann seinen Beitrag leisten für einen besseren Klimaschutz und dafür, dass Umweltzerstörungen und militärische Konflikte um Öl- und Gasressourcen vermieden werden.

 

 

 

 

Bei Fragen bezüglich der Bürger-Energie-Plüderhausen eG wenden sie sich bitte an Eberhard Bartsch

Tel: 07181-89232

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übrigens:

Was ist das für ein buntes Luftbild unter unserem Logo?

Das ist ein Ausschnitt aus dem "Potenzialatlas" des LUBW

Sie finden den Potenzialatlas im Internet unter LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg)

und dem Stichwort "Potenzalatlas erneuerbare Energien". Hier finden Sie auch für Plüderhausen eine gebäudescharfe Darstellung

des erwartbaren Potenzials für Solarenergie.

 

 

Wie geht moderne Straßenbeleuchtung?

Eine Informationsfahrt am 26.06.2015 nach Warthausen bringt Aufschluss.

(Eigener Bericht)

 

In vielen Wohnzimmern und in Autoscheinwerfern haben die LED-Lampen bereits die herkömmlichen Leuchtmittel ersetzt. Da in einer Gemeinde rund 60% der Stromkosten auf die Straßenbeleuchtung entfallen, stellt sich die Frage, ob man die verschiedenen Lampen im Straßenraum nicht auch auf die moderne Technik umstellen kann.

Die Bürger-Energie-Plüderhausen wurde bei einem Genossenschaftstreffen auf die Gemeinde Warthausen bei Biberach aufmerksam, die mittels eines Contractingmodells im letzten Jahr ca. 500 Quecksilberdampf-Hochdrucklampen durch LED-Lampen ersetzt hat.

Um über dieses Modell mehr zu erfahren, fuhren am vergangenen Freitag Bürgermeister Andreas Schaffer und Tiefbauamtsleiter Peik Reitler ins Warthauser Rathaus, begleitet von Mitgliedern der Bürger-Energie-Plüderhausen unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Jörg Abthoff, der das Treffen eingefädelt hatte. Empfangen wurde die Delegation vom dortigen Bürgermeister Wolfgang Jautz und dem Vorsitzenden der Bürgerenergiegenossenschaft Riß, Jürgen Müller. Dieser berichtete, dass mehr und mehr Kommunen bei der Genossenschaft anfragen, um eventuell das Modell zu übernehmen.

Jürgen Müller erläuterte anschaulich die Voruntersuchungen, die lichttechnischen Berechnungen und die kaufmännischen Grundlagen, der in Warthausen erfolgten Umrüstung. Da die Gemeinde, wie fast überall, kein Geld für eine Umrüstung übrig hatte, die Stromersparnis jedoch gerne mitnehmen wollte, einigte man sich auf einen Vertrag, bei dem die Genossenschaft die neuen Lampen finanzierte, die Gemeinde über 15 Jahre ein festgelegtes „Beleuchtungsgeld“ an die Investoren bezahlt, das deutlich geringer ist, als die bisherigen Stromkosten, und die Genossenschaft aus dem zusätzlichen Gewinn, die Investitionskosten wieder tilgt.

Das gefiel den Besuchern aus Plüderhausen. Das Konzept ist vermutlich nicht eins zu eins übertragbar und erfordert eine sehr gründliche Analyse der örtlichen Situation, aber unterm Strich könnte es eine Win-win-Situation sein, wie Jürgen Müller betonte.

Jetzt ist es an der Gemeindeverwaltung und der Bürger-Energie-Plüderhausen eG, gemeinsam ein Konzept auszuarbeiten, damit auch in Plüderhausen die Straßenlampen bald „hell und kostengünstig“ leuchten.

 

 

 

 

Foto: Eberhard Bartsch

Pressebericht Gemeindeblatt Plüderhausen 27.06.2013

 

Information über den geplanten Windpark Welzheimer Wald

 

Am Montag, 24.06.2013 gabs Informationen zum geplanten Windpark im Welzheimer Wald in der Plüderhäuser Staufenhalle. Die „Projektgemeinschaft“ Windenergie Baden-Württemberg GmbH (WEBW), Stadtwerke Heidenheim und Stadtwerke Stuttgart berichtete über den Planungsstand eines Windparks von bis zu acht Windrädern auf der bereits durch Pachtvertrag gesicherten Fläche zwischen Plüderhausen, Urbach und Welzheim. Die rund 50 Besucher, darunter Vertreter der Bürger-Energie-Plüderhausen eG und der Bürgerenergiegenossenschaft Remstal, hörten einen kurzen Vortrag über die erfolgten Voruntersuchungen z. B. zu den Naturschutz- und Biotopflächen, zur Schallausbreitung und den Verschattungsflächen. Anton Lutz von der WEBW zeigte einen Regelgrundriss einer 140 m hohen Windenergieanlage mit 117 m Rotordurchmesser und erklärte die nächsten Schritte wie Windmessung und Gutachten zur Umweltverträglichkeit oder Natur- und Artenschutz. Die Projektgemeinschaft habe bereits, zusammen mit den Stadtwerken Schwäbisch Hall, ein Paket von 50 Windenergieanlagen ausgeschrieben, um möglichst günstige Angebote zu erhalten. In der folgenden Aussprache wurde gleich um Einsicht in die Planungsunterlagen und eine genauere Darstellung der Situation auf dem Hohberg gebeten. Anton Lutz sagte zu, die Präsentation für die Internetseiten der Gemeinden zur Verfügung zu stellen und die anwesenden Bürgermeister Andreas Schaffer und Jörg Hetzinger nickten zustimmend. Es gab jede Menge Fragen zum Flächenverbrauch, zur Erschließung oder den Abständen zur Wohnbebauung, zu möglichen Stromeinspeisepunkten und der erforderlichen Leitungstrasse. Die technischen Fragen konnten meist sachlich beantwortet werden. Schwieriger war die Frage nach der Wirtschaftlichkeit, die von vielen Faktoren abhängt und bei der sich die Windparkplaner auch gerne zurückhaltend äußern. Es gebe bisher noch keine Anlagen mitten im Wald und erst eine 140-m-Anlage in Baden-Württemberg, so dass Erfahrungswerte fehlen. Es sei auf jeden Fall aber die Absicht, die Bürgerschaft zu beteiligen und soweit möglich, örtliche Firmen zu beauftragen; außerdem bleibe die Gewerbesteuer überwiegend bei der Gemeinde. Die Frage nach Energiespeichern, die auch aus dem Publikum kam, wurde für die Region Stuttgart so beantwortet, dass auf absehbare Zeit so viel Strombedarf bestehe, dass kein Überschuss zu erwarten sei. Die vielen Fragen zeigten großes und fachkundiges Interesse. Die von WEBW zur Verfügung gestellten Unterlagen finden Sie in kürze auch auf unserer Internetseite

 

BEP-Pressebericht: Infobesuch in Ludwigsburg am 04.07.2013 Gemeindeblatt

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BHKW-Vorreiter Ludwigsburg

 

Drei Mitglieder der BEP eG besuchten am 4.7.2013 die Stadtwerke Ludwigsburg (SWLB), um sich über die Nahwärmekonzepte zu informieren, die dort seit 2006 entwickelt wurden und verschiedene Gebiete im Raum Ludwigsburg-Kornwestheim mit Strom und Wärme versorgen.

Unser Anliegen war, einen möglichst genauen Blick auf die verschiedensten Arten der Strom- und Wärmeerzeugung vor Ort zu werfen, und herauszufinden, ob auch in Plüderhausen etwas Ähnliches zur Anwendung kommen könnte.

Die Ludwigsburger betreiben zur Zeit 10 Blockheizkraftwerke und 12 Heizwerke für unterschiedliche Siedlungseinheiten, hauptsächlich im Wohnungsbau.

Die freundlichen Mitarbeiter der Stadtwerke zählten gleich mal die Vorteile von Blockheizkraftwerken in Verbindung mit Nahwärmenetzen für die Kunden – und für die Umwelt – auf:

Die Wärmeübergabestation erfordert wenig Platz. Die Kosten für einen eigenen Heizkessel entfallen. Bei Umstellung im Bestand kann der Heizraum für andere Zwecke genutzt werden. Der Abnehmer hat keine Wartungskosten mehr (Kaminfeger, Brennerwartung, Pumpe). Für die Heizzentrale besteht i.d.R. ein Rund-um-die-Uhr- Wartungsvertrag. Im Haus gibt es keine Gasleitung und keinen Heizöltank. Die ersparten Kosten können gleich in den baulichen Wärmeschutz investiert werden, so wird ein höherer Energiestandard erreicht, womit sich diverse Fördermöglichkeiten eröffnen. Durch die effiziente Ausnutzung der Primärenergie wird entsprechend weniger CO2 ausgestoßen.

In Ludwigsburg ist ein Blockheizkraftwerk immer mit einem ergänzenden Brennwertkessel (Gas oder Pellets) und einem Wärmespeicher kombiniert. Dies ergibt eine optimierte Wärmeversorgung und Ausfallsicherung. Dabei erzeugt zunächst ein Gas- oder Dieselmotor über einen Generator elektrischen Strom. Die Abwärme des Motors wird direkt in die Nahwärmeleitung eingespeist oder in einem Wärmspeicher gepuffert. So wird die Grundversorgung gesichert. Die Spitzenlast, z. B. in kalten Wintertagen, wird von einem Heizkessel abgedeckt. Durch diese Kombination können auch eventuelle Störungen in einem Aggregat überbrückt werden. Der Strom aus dem BHKW-Betrieb wird ins Netz eingespeist oder direkt im Gebäude verbraucht.

Ein Mitarbeiter der Stadtwerke packte uns in seinen Dienstwagen. Bei der kleinen Besichtigungstour sahen wir die Heizkraftwerke Sonnenberg, Hartenäcker Höhe und Neckartalblick in Kornwestheim. Das kleinste der drei Kraftpakete versorgt etwa 120 Wohnungen auf der Basis eines 50-kw-Gasmotors. Der ganze Heizraum ist nur 40 qm groß und innerhalb einer Tiefgarage untergebracht.

In anderen Bockheizkraftwerken wird mit Hilfe einer Wärmepumpe z.B. aus Erdsonden oder auch Wärmetauschern in der Kanalisation zusätzliche Heizwärme gewonnen.

Die Ökobilanz der Stadtwerke Ludwigsburg kann sich sehen lassen. Durch den Einsatz klimafreundlicher Technologien wie BHKW, solarthermische und Fotovoltaik anlagen und das neue Holzheizkraftwerk wurde im Jahr 2010 mehr als 13 Millionen Liter Heizöl eingespart und 26 000 t CO2 weniger auf die Atmosphäre losgelassen.

Diese Angaben sind auch in der SWLB-Broschüre „Partner der Region“ nachzulesen.

Wir haben den Eindruck gewonnen, dass sich auch in Plüderhausen ein BHKW mit Nahwärme realisieren lässt. Wenn Sie dazu Ideen haben, melden Sie sich gerne unter info@buerger-energie-pluederhausen.de. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen.

 

Besichtigung eines Blockheizkraftwerks